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09.07.10 | Neue Stiftungsprofessur Kunststoff am Campus Gummersbach der FH Köln

Frau Prof. Bölinger hat am 1. Juli die Stiftungsprofessur "Kunststoff“ am Campus Gummersbach der FH Köln angetreten. Nach ihrem Maschinenbaustudium hatte sie am Institut für Kunststoffverarbeitung der RWTH Aachen promoviert und war zuletzt Entwicklungsleiterin bei einem Unternehmen der Fresenius-Gruppe.

Bild: privat - v.l.n.r.:Prof. Dr. Christian Averkamp (FH), Dietmar Hardt (FH), Prof. Dr. Hans R.Rühmann (FH), Wilfried Holberg (KIO e.V.), Dr. Hans Marenbach (Pflitsch), Prof. Dr. Simone Bölinger (FH), Frank Grebe (Sparkasse), Prof. Dr. Bernd Franzkoch (FH), Benno Wendeler ( KSK), Klaus Grootens (OBK),Tobias Krumm (Jokey)

Prof. Dr. Joachim Metzner, Präsident der Fachhochschule Köln, übergab die Ernennungsurkunde für die Stiftungsprofessur Kunststoff an Prof. Dr. Simone Bölinger. "Oberberg Aktuell" berichtete, dass Bölinger bereits am Nachmittag des gleichen Tages mit den Vertretern wichtiger regionaler Unternehmen und Einrichtungen in Gummersbach zusammen traf: Frau Prof. Bölinger wird ab 1. Juli im Rahmen ihrer Stiftungsprofessur "Kunststoff“ Auftragsforschung und Dienstleistung für regionale Unternehmen anbieten, die andere Hälfte ihrer Arbeitszeit widmet sie der Lehre.

Vorrang bei den geplanten Kooperationsprojekten des zukünftigen „Dienstleistungszentrums Kunststoff“ genießen die Sponsoren der Stifungsprofessur: die Unternehmen Axilone Germany (Wiehl), Jokey Plastic Wipperfürth, Pflitsch (Hückeswagen) und Reiku (Wiehl). Den größten Beitrag geben allerdings die Kreissparkasse Köln und die Sparkassen Gummersbach-Bergneustadt, Homburgische Gemeinden und Radevormwald-Hückeswagen, die diese Maßnahme als regionale Wirtschaftsförderung sehen. Den Rest der erforderlichen rund 500.000 € für fünf Jahre erbringt die Hochschule aus den Einnahmen der so genannten Raumpatronagen, bei denen Firmen dafür zahlen, dass Hörsäle nach Ihnen benannt sind.

Die anwesenden Unternehmensvorstände begrüßten sehr, dass mit Frau Bölinger eine erfahrene Expertin die Stiftungsprofessur besetzt: nach ihrem Maschinenbau-Studium hatte sie am Institut für Kunststoffverarbeitung der RWTH Aachen promoviert und war zuletzt Entwicklungsleiterin bei einem Unternehmen der Fresenius-Gruppe. Bei der Suche nach Fördermöglichkeiten und bei weiteren Themen bot der Klaus Grootens, Leiter der Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises, die Unterstützung seiner Abteilung an. Der Oberbergische Kreis hatte 2006 die "Kunststoff-Initiative Oberberg“ (KIO) gestartet und maßgeblich Sponsoren für die Stiftungsprofessur vermittelt. Im KIO sind bisher 19 Unternehmen und Einrichtungen zusammengeschlossen, seit diesem Jahr ist auch die Hochschule offizielles Mitglied. KIO erhofft sich wichtige Impulse von dem neuen Kunststoff-Zentrum an der FH. Konkrete Möglichkeiten für Projekt-Fördermittel stellte Frau Prof. Bölinger in ihrer Präsentation vor: sie sieht zum Beispiel gute Chancen bei Programmen des Bundesforschungsministeriums.

Quelle: Oberberg Aktuell vom 30. Juni 2010